„Widerspruch kann erfrischend sein, solange er nicht zum Selbstzweck wird“
Die international hochgeschätzte Wiener Literaturhistorikerin und Literaturkritikerin Daniela Strigl entdeckt in ihrem neuen Werk „Zum Trotz“ einen Begriff, der immer auch eine Haltung voraussetzt. Ihr Buch ist, wie sie im Untertitel festhält, eine „Erkundung einer zwiespältigen Eigenschaft“. Gleichzeitig deckt sie aber auch einen literarischen Topos auf, indem sie prominente Beispiele aus der deutschsprachigen wie auch Weltliteratur bemüht, um ihre Thesen, um Trotz, Widerstand, Rebellion oder gar Terrorismus zu untermauern.

